Wie umgehen mit Todeswünschen?
Kostenlose Schulung der Malteser
Suizid und Todesgedanken sind ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Die Malteser möchten das Thema in den Blick nehmen, zur Enttabuisierung beitragen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Todeswünschen vorstellen. Denn wer im privaten oder beruflichen Umfeld mit Todeswünschen konfrontiert wird, möchte in der Regel gerne helfen. In einer kostenlosen Schulung am Montag, 02. März 2026, gibt es dazu hilfreiche Informationen. Die Referentin Claudia Hanrieder, Leiterin des Malteser Projekts, wird sowohl Hintergründe zum Thema Suizid und assistierter Suizid beleuchten als auch konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit geäußerten Todeswünschen geben. Dazu gehören auch die Selbstreflexion (was es in einem selbst auslöst, wenn man von Todeswünschen erfährt) sowie ein Exkurs zum Thema Angst. Außerdem stellt sie rechtliche Aspekte und die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu § 217 StGB vom 26.02.2020 vor.
Hintergrund:
Claudia Hanrieder ist Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Gesprächstherapie, Mediatorin und Juristin und leitet seit zwei Jahren das Malteser Projekt „Todeswünschen im Gespräch begegnen“. Menschen mit Todeswunsch, insbesondere schwer erkrankte, auf Dauer pflegebedürftige oder einsame Personen, sowie Menschen aus deren Umfeld können individuelle Gesprächstermine vereinbaren oder die monatliche Sprechstunde besuchen. Das Projekt wird unterstützt durch den Erzbischöflichen Hospiz- und Palliativfonds.
Die Malteser sind Mitglied der Hospiz- und Palliativregion Berchtesgadener Land & Landkreis Traunstein.
- Malteser-Hilfsdienst e.V., Leitung Weitere Veranstaltungen dieses/r Referenten/in